Gespräche bei Rückkehr an den Arbeitsplatz nach krankheitsbedingter Abwesenheit sind zum einen Ausdruck einer positiven Führungskultur. Denn sie vermitteln Interesse am Wohlergehen des Mitarbeitenden, informieren über die aktuelle Situation im Arbeitsbereich und dienen so der vertrauensvollen Wiedereingliederung eines Mitarbeitenden in den Arbeitsprozess. Zum anderen sind sie ein wichtiges Instrument eines nachhaltigen Betrieblichen Gesundheitsmanagements, denn sie sollen arbeitsplatzbedingte Ursachen von Erkrankungen identifizieren, um sie möglichst zu beseitigen, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorbeugen und die Arbeitsfähigkeit langfristig erhalten.

 

Mitbestimmungspflicht

Krankenrückkehrgespräche sind nur dann Mitbestimmungsfrei, wenn es sich um indivudialisierte Einzelgespräche handelt. Bei systematisch formalisierten Rückkehrgesprächen gilt das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates (§ 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG) und muss in einer Betriebsvereinbarung festgehalten werden.

 

Wir beraten

Unternehmensleitungen in der Einführung und Umsetzung eines gestuften Krankenrückkehrprozesses (z.B: Rückkehrgespräch, Motivationsgespräch, Fehlzeitengespräch). Wir entwickeln mit Ihnen Leitfäden für die Durchführung der Gespräche auf den verschiedenen Stufen des Prozesses.

 

Wir schulen

Ihre Führungskräfte in der Führung von Rückkehrgesprächen und coachen die Anwendung dieses Führungsinstrumentes.