Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen, die der Prävention von Unfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren dient. In dieser Beurteilung sind ausdrücklich auch die psychischen Belastungen der Arbeit zu berücksichtigen (§ 5 ArbSchG, Ziffer 6). Dabei soll die Gestaltung der Arbeit anhand der gesicherten Erkenntnisse der Arbeitswissenschaft, Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin daraufhin geprüft werden, ob die Arbeit so gestaltet ist, dass im Allgemeinen eine arbeitsbedingte Erkrankung vermieden werden kann.

 

Ihr Nutzen

Der deutliche Ansteig psychischer Erkrankungen und Belastungsreaktionen und dadurch verursachter Frühberentungen stellt für Unternehmen zunehmend eine Herausforderung dar, der durch eine psychische Gefährdungsbeurteilung und daraus gezielt ableitbaren Maßnahmen gut begegnet werden kann.

 

Online-Befragung

Alle Mitarbeitenden erhalten einen Online-Zugang zu einem wissenschaftlich fundierten Befragungstool, den sie auch vom häuslichen PC oder Tablet bearbeiten können. Neben der körperlichen und psychischen Gesundheit werden sämtliche Aspekte der Arbeitsbedingungen und der Arbeitszufriedenheit erfasst.

 

Persönlicher Gesundheitsbericht

Jeder Teilnehmende erhält nach der Bearbeitung des Tools sofort seinen leicht verständlichen detaillierten Gesundheitsbericht. Die/Der Mitarbeitende erkennt, in welchen Bereichen er über gute Gesundheitsressourcen verfügt und bei welchen er noch Potenzial hat.

 

Unternehmensbericht/Psychische Gefährdungsbeurteilung

Das Unternehmen erhält unter Wahrung der Anonymität aller Teilnehmenden einen Gesamtbericht, der die Gesundheitssituation der Belegschaft im Detail darstellt und Handlungsbedarfe aufzeit. Damit ist auch die psychische Gefährdungsbeurteilung dokumentiert.

 

Weitere Maßnahmen

Der Unternehmensbericht bildet die Grundlage, auf der mit der Unternehmensleitung und/oder den für das BGM verantwortlichen Gremien passgenaue Maßnahmen geplant und evaluiert werden.